⚡Unwetter-Radar

Windböen-Radar – Sturmböen live auf der Karte

Die Windböen-Karte zeigt kurzfristige Spitzenwerte statt Dauerwind – entscheidend bei Gewitterfronten, Sturmtiefs und Orkanlagen. ErgĂ€nze sie mit dem Wind-Radar und den Wetterwarnungen.

● REC · WINDBÖENLivewindy.com
IntensitĂ€tschwach → stark

01Windböen verstehen und richtig einschÀtzen

Böen entstehen bei turbulenter Luft, Gewittern oder starken Druckgradienten. Sie können in Sekundenbruchteilen auftreten und deutlich stĂ€rker sein als der gemittelte Wind – deshalb sind sie fĂŒr Bauarbeiten, Schifffahrt und Verkehr besonders relevant.

Auf der Karte erkennst du Regionen mit hohen Böenwerten oft als Kernzonen von Tiefs oder entlang von Kaltfronten. Vergleiche immer mit amtlichen Wetterwarnungen.

02So liest du die Karte in 10 Sekunden

Spitze

Böe vs. Mittelwind

Die Karte zeigt Gusts – kurzzeitige Spitzen. Der Dauerwind im Wind-Radar kann deutlich niedriger liegen.

Front

Linien & Kerne

Hohe Böen oft entlang von Kaltfronten, Tiefkernen oder vor Gewitterlinien – mit Gewitter-Radar abgleichen.

Warnung

Amtlich prĂŒfen

Bei orangefarbenen oder roten Windwarnungen handeln – die Karte ist Orientierung, keine Warnung.

03Gewitterböen und Fallwinde

Bei Gewittern können Fallböen (Downbursts) lokal extreme Spitzen erzeugen – oft vor oder unter der Zelle. Dann hilft die Kombination aus Windböen- und Gewitter-Radar: Blitze zeigen die aktive Zelle, Gusts die Gefahr am Boden.

Squall Lines bringen schmale, intensive Böenfronten. Der Zeitraffer zeigt, ob die Linie auf dich zuzieht – rechtzeitig Schutz suchen.

04Ab wann werden Böen gefÀhrlich?

Ab etwa 60–75 km/h steigt das Risiko fĂŒr leichte SchĂ€den und unsicheren Radverkehr. Orkanartige Böen ab rund 100 km/h sind extrem – dann gelten meist Unwetterwarnungen.

Entscheidend ist nicht nur der absolute Wert, sondern der Sprung gegenĂŒber dem Mittelwind: Große Böigkeit bedeutet turbulente, schwer einschĂ€tzbare Lage – besonders in StĂ€dten zwischen HochhĂ€usern und an KĂŒsten.

05Richtig handeln bei Wetterwarnungen

  • Lose GegenstĂ€nde: Bei Sturmböen Markisen, Möbel und Baustellenmaterial sichern – Böen treffen oft plötzlich.

  • BĂ€ume und Straßen: WĂ€lder und Alleen meiden, wenn hohe Böenwerte und nasse Böden zusammenkommen.

  • Dach und GerĂŒste: Arbeiten in der Höhe bei steigenden Gusts einstellen und Warnungen beachten.

  • KĂŒste und See: Böen und Seegang verstĂ€rken sich gegenseitig – Wellen-Radar und Windböen zusammen lesen.

  • Gewitterböen: Vor einer Zelle können Fallböen extrem sein – Gewitter-Radar parallel öffnen.

  • Nach dem Sturm: Erst wenn Böen und Warnungen klar nachlassen, wieder rausgehen oder aufrĂ€umen.

HĂ€ufig gestellte Fragen

Ab welcher Böengeschwindigkeit ist Vorsicht geboten?+
Ab etwa 60–75 km/h steigt das Risiko fĂŒr SchĂ€den merklich. Orkanartige Böen ab 100 km/h sind extrem gefĂ€hrlich – dann gelten in der Regel amtliche Unwetterwarnungen.
Was ist der Unterschied zwischen Wind und Windböen?+
Wind-Radar zeigt eher gemittelte Geschwindigkeit und Richtung. Windböen-Radar zeigt kurzzeitige Spitzen – oft entscheidend fĂŒr SchĂ€den und Sicherheit.
Warum sind Böen vor Gewittern so gefÀhrlich?+
Fallböen können lokal und abrupt auftreten, bevor starker Regen sichtbar wird. Deshalb Gewitter-Radar und Windböen parallel nutzen.