Unwetter-Radar

Wellen-Radar – Wellenradar und Seegang live auf der Karte

Das Wellenradar zeigt die signifikante Wellenhöhe auf offener See – das Standardmaß für Seegang in Schifffahrt, Surfen und Küstenschutz. Ob Swell aus dem Atlantik, Wellengang im Mittelmeer oder hoher Seegang an der Nordsee: Auf der interaktiven Karte siehst du Wellenhöhe aktuell und den Verlauf der letzten Stunden.

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Intensitätschwach → stark

01Wellenradar – die Karte richtig nutzen

Das Wellenradar visualisiert modellierte Wellenhöhen aus Wetter- und Meeresmodellen – aktualisiert in kurzen Intervallen. Zoome auf deine Küstenregion oder den offenen Ozean: Die Farbskala zeigt die signifikante Wellenhöhe in Metern. Helle bis kräftige Töne markieren hohen Seegang, kühle Farben ruhige See.

Nutze den Zeitraffer, um zu sehen, ob Wellen von einem Sturm heranrollen oder ob der Seegang nachlässt. Für Surfer ist die Richtung entscheidend – Swell aus Westen trifft norddeutsche Küsten anders als Ostsee-Brisen. Für die Schifffahrt zählt die Kombination von Wellenhöhe, Wind und Wetterwarnungen.

Die Karte deckt alle Ozeane ab: Atlantik, Pazifik, Indischer Ozean, Mittelmeer, Nordsee und Ostsee. In Europa ist die Modellauflösung besonders gut – ideal für Wellenradar live an deutschen, niederländischen und skandinavischen Küsten.

02So liest du die Karte in 10 Sekunden

Farbe

Wellenhöhe

Kräftigere Farben bedeuten höhere signifikante Wellenhöhe. Achte auf den Trend in deiner Region, nicht nur auf einen einzelnen Wert.

Richtung

Swell

Wellen können aus einer anderen Richtung kommen als der Wind am Strand. Swell aus dem Atlantik erreicht Küsten oft mit Verzögerung.

Verlauf

Zeitraffer

Spiel die letzten Stunden ab: Steigt der Seegang an, zieht ein Sturm heran oder baut sich Swell von ferne auf?

03Signifikante Wellenhöhe – was die Karte anzeigt

Die signifikante Wellenhöhe (Hs) ist der Durchschnitt der höchsten Drittel aller Wellen in einem Gebiet – nicht die größte Einzelwelle. Ein Hs von 2 m bedeutet: Das Meer ist deutlich bewegt, gelegentlich treten Wellen von 3 m oder mehr auf. Ab etwa 4 m spricht man in der Schifffahrt von schwerer See.

Auf dem Wellenradar siehst du Hs als flächendeckende Werte. Lokale Effekte – Untiefen, Felsriffe, Hafeneinfahrten – können die tatsächliche Wellenhöhe am Strand von der offenen See unterscheiden. Für Küstenorte zoome eng genug und vergleiche mit Windrichtung.

Wellenhöhe aktuell auf der Karte hilft bei der Planung: Segeltörns, Fähren, Offshore-Arbeiten, Strandurlaub oder Surftrips. Ein Blick morgens zeigt oft, ob der Nachmittag ruhig bleibt oder Seegang aufbaut.

04Swell, Windwellen und Wellengang

Windwellen entstehen durch den aktuellen Wind über der Wasseroberfläche – sie bauen sich auf, solange Wind über lange Strecken (Fetch) fehlt. Swell sind Wellen, die von einem entfernten Sturm heranrollen: Sie können Tage später und bei schwachem lokalem Wind hohen Seegang verursachen.

Wellengang beschreibt die unregelmäßige Überlagerung verschiedener Wellensysteme – typisch an Küsten, wo Swell und lokale Windwellen zusammentreffen. Auf der Karte erkennst du Swell oft als großflächige, gleichmäßige Muster; Windwellen folgen stärker der aktuellen Windrichtung aus dem Wind-Radar.

Surfer suchen oft Swell mit geeigneter Höhe und Richtung für bestimmte Breaks. Segler achten auf steile, kurze Wellen bei onshore-Wind versus langer, geordneter Swell bei offshore-Bedingungen.

05Wellengang Atlantik, Mittelmeer und Nordsee

Atlantik: Winterstürme westlich von Europa erzeugen Swell, der Tage später die Küsten von Portugal, Frankreich, Großbritannien und Norwegen erreicht. Das Wellenradar zeigt diese Ausbreitung gut – besonders nach Orkan-Tiefs im Golf von Biscaya oder nördlich von Schottland.

Mittelmeer: Seegang ist oft moderater als im Atlantik, aber lokale Sturmböen und thermische Winde können schnell hohen Wellengang erzeugen. Im Sommer dominieren ruhige Perioden; im Herbst steigt das Risiko für mediterrane Unwetter mit kurzzeitig hohem Seegang.

Nordsee und Ostsee: Flache Gewässer reagieren schnell auf Wind – kurze, steile Wellen sind typisch. Die Karte hilft bei der Einschätzung für Offshore-Windparks, Fähren und Küstenstädte wie Hamburg, Bremen, Kiel oder Rostock. Kombiniere mit Wetterwarnungen bei Sturmflutgefahr.

06Meeresströmungen und Wellen – Zusammenhang

Viele Nutzer suchen nach Meeresströmungen auf der Wellenkarte. Strömungen und Wellen sind unterschiedliche Phänomene, aber eng verknüpft: Strömungen transportieren Wasser, Wellen transportieren Energie. Starke Strömungen an Küsten können Wellenrichtung brechen oder Rückströmungen verstärken.

Warme Meeresströmungen wie der Golfstrom können indirekt tropische Stürme und hohen Seegang in bestimmten Regionen begünstigen – die Meerestemperatur-Karte zeigt diese Zusammenhänge. Für die direkte Wellenhöhe bleibt dieses Wellenradar die richtige Karte.

Alte URLs wie Meeresströmungen-Radar oder Tsunami-Themen leiten hierher – du findest auf dieser Seite den Seegang und Wellenhöhe aktuell, nicht die Strömungsgeschwindigkeit in Knoten.

07Wellen-Radar mit Wind und Warnungen kombinieren

Ein vollständiges maritimes Lagebild braucht mehrere Layer: Wind-Radar für Windgeschwindigkeit und Richtung, Windböen-Radar für Spitzenwerte in Sturmtiefs, Wetterwarnungen für amtliche Sturm- und Hochwasserwarnungen. Wellen folgen dem Wind – steigt der Wind auf dem Wind-Radar, baut der Seegang meist mit Verzögerung an.

Für tropische Regionen ergänze die Meerestemperatur-Karte: Warmes Oberflächenwasser ab etwa 26,5 °C kann Hurrikane und Taifune energetisch verstärken – mit hohem Seegang und Swell in Umlaufgebieten.

Praktische Routine vor Küstenaktivitäten: Morgens Wellenradar und Wind prüfen, bei Unsicherheit Wetterwarnungen lesen, nachmittags vor dem Losgehen erneut Zeitraffer abspielen.

08Richtig handeln bei Wetterwarnungen

  • Küsten und Klippen: Hoher Seegang und Swell machen Steilküsten und Felsbänke gefährlich – Abstand halten, keine Wellen fotografieren.

  • Schifffahrt: Vor Auslaufen Wetterwarnungen, Wind- und Wellen-Karte prüfen. Signifikante Wellenhöhe ab 2–3 m bedeutet für kleinere Boote ernst zu nehmen.

  • Surfen und Schwimmen: Nur in beaufsichtigten Bereichen und bei Kenntnis der örtlichen Strömungen. Rückströmungen sind bei hohem Seegang verstärkt.

  • Sturmflut: Kombination von hohem Seegang, starkem Wind und Springtide erhöht Überflutungsrisiko an Küsten – Warnungen beachten.

  • Ferien an der Küste: Morgens Karte checken: Swell kann nachts anrollen, auch wenn am Strand der Wind ruhig wirkt.

  • Kombination: Wellen entstehen durch Wind – Windböen-Radar zeigt, ob der Seegang weiter ansteigt.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet signifikante Wellenhöhe?+
Es ist der Durchschnitt der höchsten Drittel aller Wellen in einem Gebiet – das gängige Maß für Seegang in der Schifffahrt. Ein Wert von 2 m auf dem Wellenradar bedeutet deutlich bewegte See mit gelegentlich höheren Einzelwellen.
Was ist der Unterschied zwischen Swell und Windwellen?+
Windwellen entstehen durch aktuellen Wind. Swell sind Wellen von entfernten Stürmen, die auch bei ruhigem Wetter am Strand ankommen können. Die Karte zeigt die Gesamtwellenhöhe beider Anteile.
Wie aktuell ist das Wellenradar?+
Die Daten stammen aus numerischen Wetter- und Meeresmodellen mit regelmäßigen Updates. Für Schifffahrt und Küstenschutz sind sie zuverlässig; für exakte Surfbedingungen am einzelnen Break lohnt sich zusätzlich lokale Erfahrung.
Wo finde ich Wellengang Atlantik und Mittelmeer?+
Zoome auf den Atlantik westlich Europas oder ins Mittelmeer. Die Karte ist global – Wellenhöhe aktuell für alle Meeresgebiete auf derselben Ansicht.
Zeigt die Karte Meeresströmungen?+
Diese Seite zeigt Wellenhöhe und Seegang, nicht Strömungsgeschwindigkeiten. Für Wassertemperatur und indirekte Strömungseffekte nutze das Meerestemperatur-Radar.
Ab welcher Wellenhöhe wird es gefährlich?+
Das hängt vom Boot, der Küste und Erfahrung ab. Für kleine Boote und ungeübte Schwimmer sind bereits 1–2 m signifikante Wellenhöhe kritisch. Ab 3–4 m ist schwere See – nur für robuste Schiffe und Profis.
Warum ist der Seegang am Strand höher als auf der Karte?+
Untiefen, Brandung und lokale Windrichtung können Wellen am Strand stärker oder steiler machen als die offene See zeigt. Zoome auf deine Region und vergleiche mit Wind-Radar.
Kann ich Wellen und Sturmflut zusammen beobachten?+
Ja. Kombiniere Wellenradar mit Wetterwarnungen und Windböen-Radar. Sturmflutgefahr entsteht aus hohem Seegang, starkem Wind und gegebenem Tidenstand – alle drei Faktoren separat prüfen.